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Die ersten Schritte in das Franchiseland!

Franchising, die „gestützte Existenzgründung“ und die Auswahl des Systems. Immer wieder stellen wir fest, dass sich Franchise-Interessierte mit Systemen befassen oder Franchisee (Franchise-Nehmer) werden, ohne zu wissen was Franchising bedeutet.

Natürlich schreit mancher Anwalt „Zeter und Mordio“, wenn er einen Franchisevertrag überprüft und ihn wegen Einseitigkeit, schwieriger Kündigungsmöglichkeiten etc. ablehnt. Ihm sind eben die typischen Merkmale eines Franchisevertrages und vor allem der Hintergrund des Ganzen unbekannt. Der Franchisor (Franchise-Geber) muss zum Beispiel sein System vor betrügerischen Franchise-Nehmern schützen, welche sich in das Netzwerk einschleichen, und nachdem sie das „Knowhow“ des Franchisor erfolgreich umsetzen können, das System mit fadenscheinigen Gründen verlassen. Über ein Familienmitglied oder Bekannten wird dann, über eine eigene Firma, das Erlernte umgesetzt.

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Franchising braucht mehr Entrepreneure!

Entrepreneurship und die Suche nach den „wirklichen“ Unternehmern. Nach Günter Faltin, Professor für Wirtschaftspädagogik an der FU Berlin, versteht man unter Entrepreneurship die Entwicklung einer unternehmerischen Idee und ihre Umsetzung im Markt.

Im angelsächsischen Sprachraum unterscheidet man klar zwischen „Business Administration“ und Entrepreneurship. Dies macht deutlich, dass man von den grauen Herren in der Vorstandsetage sicherlich Unternehmensverwaltung erwarten darf, aber keine Kreativität, aktives unternehmerisches Agieren, geschweige denn eine positive Besessenheit bei der Durchsetzung ihrer manchmal träumerischen Ziele.

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Ein Franchiseabenteuer der besonderen Art

Von den etablierten und schon lange am Markt befindlichen internationalen Franchise-Systemen werden die Grundsätze des 1972 von der European Franchise Federation (EEF) herausgegebenen Ehrenkodex in der Regel eingehalten.

Die seit 1996 in Deutschland gegründete Pirtek Deutschland GmbH hat sich als Vorzeigesystem erwiesen und dient als positives Beispiel eines sauber arbeitenden internationalen Franchise-Systems. Mit dem Ursprungsland Australien und über England nach Deutschland gekommen, waren die Grundbedingungen des Ehrenkodex schon bei der Gründung erfüllt: Regionale Zentrale mit Deutscher Geschäftsführung in Köln, Verträge in Deutsch und Gerichtsort Köln.

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Prüfsiegel erleichtert Einstieg ins Franchising

Interview mit Bernd-Rüdiger Faßbender, Präsident und Vorsitzender des Deutschen Franchise-Nehmer Verbandes e.V. (DFNV)


MeinGeld:
Herr Faßbender, der DFNV wurde 1994 als Interessenvertretung der Franchise-Nehmer gegründet – welchen Zielen fühlt sich Ihr Verband im Einzelnen verpflichtet?

Faßbender: Natürlich sind das in erster Linie die in unserer Satzung festgelegten Ziele. Dabei geht es in der Hauptsache um die Förderung der Franchise-Wirtschaft als Ganzes und in besonderem Maße um eine Interessenvertretung der Franchise-Nehmer in Deutschland und Europa. Stichwort „Förderung der Franchisewirtschaft“: Unsere „Konzeption 500.000“, mit der wir ein Verbessern der Rahmenbedingungen für Franchising fordern und auch das Schaffen von Arbeitsplätzen durch Franchising thematisiert haben, setzen wir zurzeit schrittweise gemeinsam mit den politischen Kräften, Ministerien, Wirtschaftsverbänden und dem Deutschen Franchise-Verband e.V. (DFV) um.

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